Monatlicher Archiv: Juni 2018

Holzbiene

Unser neuer Stammkunde, die Holzbiene.

Wir fühlen uns geehrt

Dann haben sich all die Totholzhaufen, die wir im Garten angelegt haben, gelohnt.

Hinten beim Kompost legen wir jeweils einige Zweige ab. Die, welche unten liegen, bewegen wir nicht.

Den toten Apfelbaum haben wir stehen lassen. Rund herum haben wir ein Pfaffenhütchen, eine Kletterrose, Hasel und Geissblatt gepflanzt. Der tote Stamm hängt inzwischen ausgehöhlt in den Zweigen seiner Nachbarn.

Unter der Ligusterhecke liegt ein abgebrochener Nussbaumast.

Wer weiss, wo die Holzbiene nistet.

Und wer sonst noch wo nistet.

Unbekannte Raupe

Ganz begeistert entdeckten wir diese Raupe:

Und weil wir sie gleich neben den extra angepflanzten Brennnesseln fanden, googelten wir sogleich nach „Raupe Tagpfauenauge“. Das war es nicht, stellten wir enttäuscht fest.

Kleiner Fuchs? Auch nicht. Ja was denn dann?

 

Lange mussten wir nicht suchen, bis wir zum Schwammspinner gelangten. Uns gänzlich unbekannt. Ein unscheinbarer Nachtfalter, der zu den Eulenfaltern gehört.

Offenbar handelt es sich um einen Schädling, wenn er in grosser Anzahl auftaucht. Die Raupen fressen die Blätter von Obstbäumen, aber auch Eichen und Hainbuchen. Wir haben in unserem Garten einen Mirabellen-, Pflaumen- und Birnbaum, aber noch keinen Schaden gesehen. Aber wir werden aufmerksam sein.

Einfach so eine einzelne Raupe lassen wir am Leben. Wir haben sie näher angeschaut.

Hier der Kopf:

sieht freakig aus, aber nicht unsympathisch

 

 

 

 

 

Und der Körper mit den blauen und roten Punkten, wie eine Perlenkette, allerdings eine haarige.

 

 

 

 

 

 

 

Muskatellersalbei

Seit wir im botanischen Garten die majestätischen Muskatellersalbei gesehen haben, sind wir überzeugte Fans. Unbedingt wollten wir auch unseren Garten damit schmücken.

In der Gärtnerei am Hirtenweg kauften wir einen kleinen Setzling, der etwas klein blieb, was vermutlich an uns lag. Warum das so war, wissen wir aber bis heute nicht.

Wie enttäuscht waren wir, als er sich nicht aussamte. Das Jahr darauf blieb sein Platz leer.

Doch dann entdeckten wir im Kies unseres Sitzplatzes Blättchen, die wie Mini-Muskatellersalbei aussahen. Vorsichtig rieben wir daran und es roch auch so. Als wir umherschauten fanden wir immer mehr. Urs zog sie behutsam aus dem Kies und pflanzte sie in einen Topf. Und dort explodierten sie förmlich.

Handtellergrosse Blätter, stark strukturiert und haarig.

Und nun beginnen sie auch noch zu blühen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim genauen Hinschauen, entdeckst du die kleinen unscheinbaren Blüten, die von den kräftigen Deckblättern umschlossen sind.

Noch duften sie nicht, aber bald schon wird uns der betörende Duft fast betäuben. Dann wird der Topf einen Platz etwas weiter weg bekommen.