Löwenmäulchen und Weinraute

Im Mai ist unser Garten am schönsten. In diesem Monat gibt er aber auch am meisten zu tun.

Obwohl wir jedes Jahr Hunderte von Nelkenwurz ausreissen, möglichst bevor sie blühen oder zumindest bevor sie ihre Samen abwerfen, kommen sie immer wieder, treue Seelen;-)

Nelkenwurz ist eine Heilpflanze, die bei Blasenbeschwerden eingesetzt wird. Sie aromatisiert auch den Benediktinerlikör.

Wir werfen sie auf den Kompost oder in die grüne Tonne, je nachdem, wie weit die Samen schon sind. Beim Jäten wird die Haut der Unterarme gereizt. Sie juckt noch Stunden später.

 

 

 

Vor Jahren haben wir Weinraute gesetzt. Ursprünglich als farbliches Gegenstück zum Heiligenkraut. Dieses ist inzwischen eingegangen, die Weinraute ist noch da. Erst letzthin haben wir gelesen, dass die Raupe des Schwalbenschwanzes auch Weinraute frisst. Seither geniesst sie neben der Wilden Möhre einen besonderen Status.

 

 

 

 

 

Unsere Nachbarn haben uns vor einiger Zeit kleine Löwenmäulchen-Setzlinge geschenkt. Die hatten sie übrig und wir nahmen sie gerne entgegen, obwohl wir wohl nie selber auf die Idee gekommen wären, Löwenmäulchen zu pflanzen. Inzwischen haben sie sich ausgesät, unter die Aussentreppe, von wo sie geschützt und doch gegossen, wunderschön zwischen den Tritten hervorschauen.Unser Gartenzwerg hat seine Freude daran.

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